Termine, Termine, tolle Termine

Egal welches Semester oder Studiengang, jede*r ist bei uns willkommen. Abgesehen von der Party, sind alle Veranstaltungen stets kostenlos. Eine nervige Pflicht sich vorher irgendwo anzumelden, gibt es nicht. Wir freuen uns auf euch!

Der Fair-o-mat ist da!

Das Studentenwerk Göttingen bietet in seinen Mensen und Cafeterien, wenn überhaupt, nur wenige Fairtrade-Produkte an. Auf viel Gegenliebe dies zu ändern, stießen wir nicht. So packen wir die Sache nun im kleinen Format einfach selbst an! Mit dem „Fair-o-maten“ – einem stromlosen Automaten ausschließlich für Fairtrade-Produkte wollen wir zeigen, dass es auch anders geht und fair nicht gleich teuer heißen muss. Für die Finanzierung des Projektes ließen wir uns einiges einfallen. Durch Flohmärkte, u.a. auf dem Z-Campus mit verschiedenen Göttinger Umweltgruppen und nicht zuletzt durch eigene Spenden, kam das Geld schließlich zusammen. Die Uni wurde von der Sache überzeugt, wobei der AStA unterstützend zur Seite stand. Das Projekt bedeutete allerlei Bürokratiekram, der schließlich dankenswerterweise zusammen mit dem Weltladencafé Göttingen auch gemeistert wurde. Vom Weltladen werden auch alle Produkte stammen und die minimalen Erträge aus dem Produktverkauf kommen dessen gemeinnütziger entwicklungspolitischen Arbeit zugute. Als GHG selbst werden wir keinerlei Gewinn machen. Seit vergangenen Montag steht der Automat nun im ZHG direkt neben der Chipkartenstelle. Ein weiterer Fair-o-mat am Nordcampus befindet sich bereits ganz ganz grob in Planung.

Das Projekt lebt, wie gesagt, von ehrenamtlichen Engagement! Gerne sind auf lange Sicht helfende Hände immer gerne gesehen. Für den Moment sind wir in erster Linie erleichtert, dass wir 1,5 Jahre Planung nun in die Realität umsetzen können. Zugegeben sind wir auch selbst sehr aufgeregt und respektvoll gegenüber dem Aufgabenberg, der da auf uns zukommen mag. Vor allem aber sind wir top motiviert ein weiteres Zeichen hin zu einem nachhaltigeren Campus setzen zu können.

Das Göttinger Tageblatt hat dem Projekt einen Artikel gewidmet, welcher hier online zu finden ist.

YEAH! Recyclingpapier kommt!

Die Arbeit des AStA-Ökoreferats, unzählige Treffen mit den zuständigen Stellen und unser Antrag im Studierendenparlament führten endlich zum Erfolg!
Zu 100% wird StudIT fortan Recyclingpapier an den Druckern auf dem Campus verwenden. Dies betrifft bspw. die Geräte im ZHG, im KWZ, der Geo, des VG, im Waldweg und den Bibliotheken im Uniklinikum und im Oeconomicum. Wir hoffen schon bald auch Erfolge für die Zentralbibliothek und der Uni-Verwaltung vermelden zu können.
Bereits im Februar wurde der zweiseitige Druck zur automatischen Standardeinstellung, wodurch der Anteil von doppelseitigen Kopien von vormals 34% auf aktuell 66% fast verdoppelt werden konnte. Die nun erfolgte Einführung von zertifiziertem Recyclingpapier ist ein weiterer Schritt in unserem Bestreben für eine nachhaltigere Uni!

Die GHG im AStA – Was hat sich seit den Hochschulwahlen getan?

Inhalte schlagen Waffeln
Wahlkampf. Wochenlang drehte sich alles um dieses Thema. Die Hochschulgruppen hatten ihre Stände im ZHG aufgebaut und waren bemüht, mit allen Mitteln die Gunst der Wähler*innen für sich zu gewinnen. Andere Gruppen schufen zu diesem Zweck hauptsächlich Konsumangebote, gegen die wir mit unseren Inhalten ankommen wollten. Nach Tagen voller Trubel, Waffelgeruch und Informationsflut war von allen Seiten sowohl die Anspannung als auch die Erschöpfung zu spüren, sodass alle erleichtert waren, dass der Wahlkampf vorbei war.
Die Spannung war bis ins Unermessliche gestiegen und zur Überraschung aller, änderte die Bekanntgabe des Ergebnisses daran nichts. Die Sitze im Studierendenparlament waren gleichmäßig zwischen dem konservativen Lager (ADF 21, RCDS 10) und dem links-allgemeinpolitischen Lager (GHG 13, Juso-HSG 13, BGL 2, Die PARTEI 2, SRK 1) verteilt. Außerdem hatte die neue Hochschulgruppe Nerdcampus (mittlerweile Nordcampus) einen Sitz bekommen.

Langer Weg zu einem neuen linken AStA
Die Koalitionsverhandlungen zogen sich in die Länge. Es gab viele Treffen zwischen den verschiedensten Gruppen und die konstituierende Studierendenparlamentssitzung wurde mehrfach vertagt, weil sich keine Mehrheit gefunden hatte. Im dritten Teil der konstituierenden Sitzung, die mehr als zwei Monate nach den Wahlen stattfand, konnten wir unser Ziel erreichen: Es wurde ein linker AStA gewählt, in dem wir unsere politischen Ideen umsetzen können.
Seitdem konnte im AStA sehr viel Arbeit geleistet werden. Nachdem es zunächst darum ging, schnellstmöglich einen Haushaltsplan aufzustellen, vor allem, um den Fachschaften das ihnen zustehende Geld zur Verfügung zu stellen, konnten wir sehr bald auch in unsere inhaltliche Arbeit einsteigen.
So ist der AStA wie auch im letzten Jahr wieder darum bemüht, allen Studierenden ein besseres Studium zu ermöglichen. Neben vielen Service- und Beratungsangeboten machen wir auch viel inhaltliche Arbeit, sodass wir zusätzlich zu den fünf Pflichtreferaten (Vorsitz, Finanzen, Soziales, Hochschule, Außen) die drei inhaltlichen Referate Politische Bildung, Gender & Diversity und Ökologie und Nachhaltigkeit eingerichtet haben. Ein großes Projekt ist auch in diesem Jahr das „Festival contre le racisme“, ein kostenloses Campusfestival, das nicht nur unterhalten, sondern auch ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung in allen Bereichen am vergangenen Wochenende setzen sollte.

Nachhaltigkeit im gesellschaftspolitischen Zusammenhang
Der inhaltliche Schwerpunkt der GHG liegt im AStA auf Themenkomplexen, die in den Aufgabenbereich des Referats für Ökologie und Nachhaltigkeit fallen. Unser Ziel dabei ist es, Umweltbewusstsein zu schaffen und die vielen Bereiche der Hochschule nachhaltiger zu gestalten. Aus diesem Grund haben wir eine Menge Projekte aus dem letzten Jahr weitergeführt und natürlich auch neue angestoßen.
So konnten wir es bewerkstelligen, dass die einzelnen Bereiche der Uni nicht nur Frischfaser-, sondern auch Recyclingpapier nutzen können. Eine weitere Bestätigung unserer Arbeit war die Rückmeldung von StudIT, dass die Umstellung auf den Duplex-Druck als Standardeinstellung, die wir noch in der letzten Legislaturperiode bewirkt hatten, den studentischen Papierverbrauch um ein Drittel verringern konnte.
Außerdem führen wir Gespräche mit dem Studentenwerk, um die Mülltrennung in den Mensen und Cafeterien zu verbessern, mehr fair-gehandelte, regionale und biologische Produkte ins Angebot zu bringen und ein ökologischeres Kaffeebechersystem einzuführen. Darüber hinaus organisieren wir eine Vielzahl von Veranstaltungen, die das Thema Nachhaltigkeit in den gesellschaftspolitischen Zusammenhang bringen, in dem es ohne Zweifel steht.

All das stellt nur einen kleinen Ausschnitt des gesamten AStA, in dem wir nach der langen Verhandlungsphase endlich unsere politische Arbeit fortführen können, dar. Über weitere Projekte des AStA könnt ihr euch auf der AStA-Website (unter asta.uni-goettingen.de) und auf der Facebook-Seite des AStA (unter fb.com/goeasta) informieren!

Interview mit univision

Vor kurzem haben wir dem unabhängigen studentischen Campusfernsehen ein Interview gegeben. Auf dem YouTube-Kanal sind auch Interviews mit anderen hochschulpolitischen Gruppen, sowie natürlich regelmäßig der Newsflash zu finden.