Nicht vergessen: Uniwahlen 2019 vom 15.01. bis 17.01.

Die Uniwahlen stehen vor der Tür. Unmengen an Wahlwerbung prasseln auf euch ein. Die Mehrheitsverhätlnisse sind knapp, tausende Flyer in den Hörsälen und Fahrradgepäckträgern, lieterweise Waffelteig, Kugelschreiber und Kaffee der einzelnen Gruppen sind die Folge. Als GHG wollen wir uns bewusst nicht an dieser ausufernden Materialschlacht beteiligen. Unsere politischen Inhalte sollen im Vordergrund stehen. Ehrlich gesagt könnten wir uns den Spaß auf Grund unserer Unabhängigkeit von Parteien und Unternehmen auch gar nicht leisten…

In digitaler Form könnt ihr unser Kurzwahlprogramm kompakt hier nachlesen.

Faire Snacks nun auch am Nordcampus!

Seit September 2017 betreiben wir ehrenamtlich einen stromlosen Snackautomaten ausschließlich für Fairtrade-Produkten im ZHG (direkt neben der Chipkartenstelle). Nun freuen wir uns riesig am morgigen Dienstag, den 15.01. unser Projekt durch einen zusätzlichen Automaten am Nordcampus erweitern zu können. Als Standort konnten wir das Foyer im Erdgeschoss der Geo-Fakultät klarmachen. Von nun an können also auch an diesem Unistandort vom Schokoriegel bis zu Gummibärchen faire Produkte zu fairen Preisen erworben werden. Dabei bleibt das Prinzip gleich: alle Verkaufserlöse kommen der tollen entwicklungspolitischen Arbeit des Weltladencafé Göttingen zu Gute. Also schaut mal vorbei und lasst es euch schmecken.

Wege politischer Partizipation

die sympathische Projektgruppe PoliPa lädt ein, sich gemeinsam mit Ergänzungen zur parlamentarischen Entscheidungsfindung zu beschäftigen!

Habt ihr euch auch schon gedacht, dass da doch mehr als ein Kreuz alle vier Jahre drin sein muss?

Wir sind gespannt und natürlich kein fauler Lachs. 😏

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Hier ihre Veranstaltungsankündigung:

Unsere Gesellschaft steht vielen problematischen Entwicklungen gegenüber: Klimawandel, zunehmende gesellschaftliche Akzeptanz von Rassismus und Antisemitismus, Gentrifizierung der Städte und die wachsend ungleiche Verteilung von Wohlstand (lokal und weltweit) sind einige Beispiele.

Den politischen Umgang mit diesen Herausforderungen können wir nicht als zielführend bezeichnen. Deshalb ist aus unserer Sicht eine gesellschaftliche Auseinandersetzung damit, wie wir als Gesellschaft politisch handeln und Entscheidungen treffen, notwendig.

Am 12.01. ab 12 Uhr werden wir aus diesem Grund im ZHG 1.141 eine öffentliche Veranstaltung organisieren, bei der wir dazu einen Raum öffnen wollen.
Seid herzlich eingeladen, teilzunehmen, Gedanken und Meinungen einzubringen und euch zu vernetzen!

http://mitentscheiden.blogsport.de/

Gegen Werbung auf dem Campus!

Werbung auf dem Campus
Die autonomen Antiwerbungskinder haben heute den Campus verschönert! Wir sind ebenfalls der Meinung, dass die Uni keine Plattform für Unternehmen sein sollte. Die Universität ist ein Ort, der nicht nach ökonomischen Interessen, sondern im Interesse der Studierenden gestaltet sein muss. Selbst der AStA lässt sich als Werbefläche ausnutzen, führt Veranstaltungen für Wirtschaftsunternehmen durch und stellt diese als Informationsveranstaltungen dar.
Auch die Flut an Flyern, Plakaten, Postkarten, diversen Werbegeschenken bis hin zu Leuchttafeln nimmt zu und nervt gewaltig! Und zwar nicht nur aus Umweltschutzgründen, sondern weil Werbung unter anderem häufig auch sexistisch ist, indem sie Frauen als Objekte darstellt und beschissene Körperideale vermittelt.
Aus all diesen Gründen stellen wir uns entschieden gegen eine Kommerzialisierung von Universitäten, die studentischen Projekten, Initiativen, Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten immer mehr Raum nimmt.
Wir fordern die Uni, das Studiwerk und den AStA auf, die Universität nicht mehr als kommerzielle Werbefläche anzubieten!

Überwachung der Selbstverwaltung durch den Verfassungsschutz

Wir verurteilen das Vorgehen des Verfassungsschutzes, der einen Spitzel als V-Mann über einige Jahre hinweg bei verschiedenen politischen Gruppen einschleuste.

https://www.inventati.org/blgoe/index.php/arbeitskreise/ak-hochschule/248-v-mann-gerrit-greimann-in-goettingen-enttarnt

Der V-Mann übte in seiner Rolle als Spitzel auch Einfluss auf Gremien der studentischen und akademischen Selbstverwaltung, in denen er Ämter innehatte. Das ist für uns nicht hinnehmbar. Wir finden es erschreckend, wie dadurch politisches Engagement bis hin zur Hochschulpolitik überwacht, kriminalisiert und beeinflusst wird.
An dieser Stelle wird wieder einmal deutlich, dass der Verfassungsschutz seine eigene politische Agenda hat – die Bespitzelung linker Strukturen und die Verstrickung in rechtsmotivierte Straftaten weisen auf eine klar rechte Ausrichtung hin.
Für uns ist deshalb klar, dass der Verfassungsschutz als Institution in Frage gestellt werden muss.

Diese Überwachung politisch engagierter Personen ist kein Einzelfall und wird nicht nur durch den Verfassungsschutz betrieben. Auch die Polizeidirektion Göttingen ist bekannt für illegale Ausspähungen von politisch engagierten Menschen über viele Jahre hinweg.

Die hier deutlich werdende Einschränkung von Freiheitsrechten sowie die Überwachung und Kriminalisierung von linkem politischem Engagement durch den Staat und seine Institutionen darf nicht toleriert werden. Wir solidarisieren uns mit den betroffenen Menschen und Gruppen und lassen uns nicht einschüchtern!