Pressemitteilung: AStA – Politischer Bankrott offiziell

In der heutigen Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) hat die AStA-Vorsitzende Susanne Peter (ADF) politische Konsequenzen gezogen: Nachdem ihr einige Stimmen der Koalitionsfraktionen bei der Wahl zur studentischen Vertreterin im Vorstand des Studentenwerks verwährt blieben, kündigte sie die AStA-Koalition mit dem RCDS auf. Dies betrifft allerdings nicht die übrigen AStA-Referent*innen. Die Grüne Hochschulgruppe fordert alle Mitglieder des AStA dazu auf, es der Vorsitzenden in dieser Hinsicht gleich zu tun und nun endlich Verantwortungsbewusstsein zu zeigen und Transparenz in den Fall der verschwundenen Studierendengelder zu bringen.
Susanne Peter erklärte, sie fühle sich jetzt nur noch der Studierendenschaft verpflichtet und ließe sich nicht mehr durch Koalitionszwänge zum Schweigen bringen. Die Grüne Hochschulgruppe begrüßt dies ausdrücklich und fordert weiterhin den Rücktritt des gesamten AStA.
Weniger erfreulich war das Verhalten des ersten StuPa-Präsidenten Julian Brommer (ADF), der während der ganzen Sitzung kopflos vorging. Willkür schien ihn zu leiten, als er einen oppositionellen Kandidaten wegen Abwesenheit von der Wahlliste strich, obwohl eine Absichtserklärung vorlag. Den Gipfel stellte die ebenfalls willkürliche Schließung der Parlamentssitzung dar. Nach Peters Entschluss wollte Brommer der ADF-Fraktion anscheinend Zeit und Raum geben, sich neu zu formieren. Wir fordern das Präsidium zu einer öffentlichen Entschuldigung auf.

Die Grüne Hochschulgruppe Göttingen

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