Archiv für Mai 2017

Interview mit univision

Vor kurzem haben wir dem unabhängigen studentischen Campusfernsehen ein Interview gegeben. Auf dem YouTube-Kanal sind auch Interviews mit anderen hochschulpolitischen Gruppen, sowie natürlich regelmäßig der Newsflash zu finden.

GHG-Einstiegsabend am 15.05.17

Wir laden alle Interessierten herzlich zu unserem Einstiegsabend ein!

Wie können ökologische Interessen in Studierendenparlament, AStA, Fachschaften und Kommissionen und sonstwo an der Uni vertreten werden? Wieso ist das sinnvoll und macht auch noch jede Menge Spaß? Was unterscheidet die GHG von anderen Hochschulgruppen? Was liegt uns außer Nachhaltigkeit noch so am Herzen? Und wer ist eigentlich Erik*a?

Diese Fragen möchten wir euch am Montag, den 15.5. in gemütlicher Runde beantworten. Los geht es um 20.15 Uhr im AStA-Gebäude in der Goßlerstraße 16a. Über Foodsharing organisieren wir auch gern wieder leckeres Essen. Danach wollen wir, vorausgesetzt ihr habt Lust, noch in eine Bar am Z-Campus und da mit euch weiter schnacken.

Wir freuen uns auf euch!
Eure GHG

Salafismus als Protestkultur – Wie können wir der Szene in Niedersachsen begegnen?

Vortrag und Diskussion
30.05.2017 | 19:00 Uhr | ZHG 008 | Uni Göttingen
Veranstaltet von der Grünen Jugend Göttingen, in Kooperation mit der Grünen Jugend Northeim und der Grünen Hochschulgruppe Göttingen

In den letzten Wochen und Monaten machten Razzien gegen Salafisten, die laut Sicherheitsbehörden Anschläge geplant hatten, in Südniedersachsen Schlagzeilen. Vor dem Hintergrund der terroristischen Akte in Berlin, London und anderen inner- und außereuropäischen Städten sind das Nachrichten, die Angst auslösen und verunsichern können. Und solche Ängste werden von vielen Gruppen gezielt geschürt, um „den Islam“ als Feindbild zu brandmarken, Muslime & Geflüchtete pauschal zu stigmatisieren, einen Keil zwischen Muslime und Nicht-Muslime zu treiben und damit die Gesellschaft zu spalten oder instrumentalisiert, um Wahlkampf zu betreiben. Eine kritische Einordnung, die ohne Stereotypisierungen oder Verharmlosungen auskommt, ist deshalb dringend notwendig. In der Veranstaltung „Salafismus als Protestkultur – Wie können wir der Szene in Niedersachsen begegnen“ soll diskutiert werden, warum sich insbesondere junge Menschen dem Salafismus und auch seinen dschihadistischen Ausformungen bzw. Strömungen zuwenden.

In der Veranstaltung sollen auch Handlungsmöglichkeiten für Kommunen und Bundesländer aufgezeigt und dargestellt werden, warum Prävention und Zusammenarbeit mit islamischen Organisationen nachhaltigere Erfolge bringen, als eine oft von Aktionismus getriebene Verschärfung von Sicherheitspolitik.

Die Referentin Nina Käsehage ist Historikerin und Religionswissenschaftlerin und hat ihre Doktorarbeit zur salafistische Szene in Deutschland und ihren europäischen Vernetzungen verfasst. In diesem Zusammenhang führte sie insgesamt 175 Interviews mit namhaften Predigern und AktivistInnen. Nina Käsehage hat Lehraufträge an der Georg-August-Universität Göttingen und ist seit kurzem Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Rostock. Sie ist eine renommierte Expertin auf dem Gebiet der Salafismus-Forschung, tritt regelmäßig in Fernsehen und Radio auf und beschreibt in ihrem 2017 veröffentlichten Buch „Dschihad als Ausweg“, warum sich junge Frauen religiös radikalisieren. Zudem betreut sie ehrenamtlich Eltern und Angehörige von radikalisierten jungen Menschen und konnte zusammen mit deren Eltern bislang 35 Ausreiseversuche von DschihadistInnen nach Syrien und den Irak verhindern.