Für was stehen wir?
Formal gesehen sind wir – die GHG – eine bereits 1989 gegründete Hochschulgruppe, ein Zusammenschluss von Studis aller Fachrichtungen also. Doch in allererster Linie sind wir Freund*innen, die gemeinsam etwas bewegen wollen. Es gibt ein paar Punkte, die für uns unverhandelbar sind: Rassismus, Sexismus und Nazikacke gehören sowohl auf, als auch jenseits des Campus ordentlich bekämpft. Und Überraschung: Die GRÜNE Hochschulgruppe wird sich stets für einen nachhaltigeren Campus, beginnend vom Kopierpapier, über besseres Mensa-Essen, bis hin zur nachhaltigen Energieversorgung einsetzen. Auf gute und bezahlbare Studien-und Wohnbedingungen haben wir sowieso Bock.
Doch wie sich konkret unsere Arbeit gestaltet entscheiden wir basisdemokratisch auf offenen Treffen. Basisdemokratie bedeutet für uns, dass wir bewusst auf Hierarchien und formale Mitgliedschaften verzichten, so kann sich jede*r von Anfang an und voll auf Augenhöhe bei uns beteiligen. Dinge und Projekte, wie der „Fair-o-mat“, Vorträge zu spannenden Themen, Filmabende oder einfach nur gemütliche Abende am Lagerfeuer entstehen so. Die GHG hat keinerlei Verbindung zu einer politischen Partei, was uns maßgeblich von anderen hochschulpolitischen Gruppen unterscheidet und uns vollkommen unabhängig agieren lässt.

Im AStA und in anderen Gremien der akademischen und studentischen Selbstverwaltung
Die Strukturen der studentischen Selbstbestimmung bieten viele Möglichkeiten für uns Studis, an wichtigen Entscheidungsprozessen zu partizipieren. Dies tun wir, indem wir jedes Jahr im Januar bei den Wahlen zum Studierendenparlament (StuPa) antreten und dadurch momentan maßgeblich am Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) mitwirken können. Wir setzen uns dort für eine generelle Verbesserung der Studienbedingungen ein und sind konkret an der Erstsemesterbetreuung, Kontrolle der Finanzangelegenheiten der Fachschaften, Layout von Publikationen und den Verhandlungen zum Kultur-Semesterticket beteiligt. Wir stehen für einen verantwortungsvollen Umgang mit euren Beiträgen, gegen deren Erhöhung wir ordentlich Kontra geben. Alle Veranstaltungen des AStA zu diversen politischen Thematiken sind, auch dank unseres Wirkens, stets kostenfrei und für alle Interessierten zugänglich. Unsere Idee von Basisdemokratie wird in einem eigenen „Referat für Ökologie und Nachhaltigkeit“ entfaltet, wo jede*r sich beteiligen, eigene Ideen verwirklichen und in wöchentlichen Treffen über unser Engagement für eine nachhaltigere Uni informieren kann. Zugegeben, oft ist diese ganze Gremien-Arbeit manchmal mühsam und kompliziert, doch politisches Engagement ist in Zeiten wie diesen wichtiger denn je! Für uns heißt das, die von vor Jahrzehnten von Studierenden hart erkämpften Mitbestimmungsrechte auch noch gegenwärtig Tag für Tag mit Leben zu füllen!

Wenn auch du aktiv werden möchtest und vielleicht sogar eigene Themen hast, die du gerne einbringen möchtest, schau doch einfach einmal bei einem unser Treffen vorbei. Unsere Treffen finden immer Montags um 19 Uhr im Rosa-Luxemburg-Haus (AStA-Gebäude, Goßlerstraße 16a) statt.

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