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Überwachung der Selbstverwaltung durch den Verfassungsschutz

Wir verurteilen das Vorgehen des Verfassungsschutzes, der einen Spitzel als V-Mann über einige Jahre hinweg bei verschiedenen politischen Gruppen einschleuste.

https://www.inventati.org/blgoe/index.php/arbeitskreise/ak-hochschule/248-v-mann-gerrit-greimann-in-goettingen-enttarnt

Der V-Mann übte in seiner Rolle als Spitzel auch Einfluss auf Gremien der studentischen und akademischen Selbstverwaltung, in denen er Ämter innehatte. Das ist für uns nicht hinnehmbar. Wir finden es erschreckend, wie dadurch politisches Engagement bis hin zur Hochschulpolitik überwacht, kriminalisiert und beeinflusst wird.
An dieser Stelle wird wieder einmal deutlich, dass der Verfassungsschutz seine eigene politische Agenda hat – die Bespitzelung linker Strukturen und die Verstrickung in rechtsmotivierte Straftaten weisen auf eine klar rechte Ausrichtung hin.
Für uns ist deshalb klar, dass der Verfassungsschutz als Institution in Frage gestellt werden muss.

Diese Überwachung politisch engagierter Personen ist kein Einzelfall und wird nicht nur durch den Verfassungsschutz betrieben. Auch die Polizeidirektion Göttingen ist bekannt für illegale Ausspähungen von politisch engagierten Menschen über viele Jahre hinweg.

Die hier deutlich werdende Einschränkung von Freiheitsrechten sowie die Überwachung und Kriminalisierung von linkem politischem Engagement durch den Staat und seine Institutionen darf nicht toleriert werden. Wir solidarisieren uns mit den betroffenen Menschen und Gruppen und lassen uns nicht einschüchtern!

Endlich Mehrweg-To-Go an unserer Uni!

Als Ergebnis zahlreicher Gespräche und nicht zuletzt unserer Online-Petition mit unglaublichen 2200 Unterschriften hat das Studentenwerk Göttingen zu Semesterbeginn nun eigene Mehrweg-To-Go-Becher eingeführt. 3700 davon wurden bei der Imma-Feier kostenlos verteilt. Insgesamt sind 10.000 dieser roten Tassen mit Schraubverschluss bestellt worden. In den Mensen und Cafeterien können sie von nun an für je 4,80€ erworben werden. Wer stattdessen lieber seinen eigenen 0,2l-Becher verwenden will, darf dies zudem nun endlich auch tun.
Wir freuen uns insbesondere unsere Forderung nach einem Preisunterschied durchgesetzt zu haben. Ab kommenden Semester wird nachhaltiger Konsum mit 10 Cent gegenüber Einwegbechern belohnt. Eine weitere Steigerung auf 20 Cent ist von uns gefordert und bereits perspektivisch angekündigt.
Nochmal ein Riesen-Dankeschön an all die vielen Menschen, die mit uns auf diesen Schritt zu mehr Nachhaltigkeit hingearbeitet haben, sei es durch Feedback, dem Bewerben der Petition oder tagtäglichen Unmutsbekundungen an den Cafeterien. Zusammen können wir was bewegen.

Noch viel zu tun, aber ein erster Teilerfolg!

Für unsere Petition haben wir von diversen Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen große Zustimmung erhalten. Mit über 2100 Unterstützer*innen im Rücken haben wir nun erneut das Gespräch mit den verantwortlichen Stellen des Studentenwerk Göttingen gesucht. Erste Teilerfolge konnten erzielt werden, trotzdem ist die Geschichte noch lange nicht beendet. Wir bleiben dran!

Die Neuigkeiten im Überblick:
✅Bereits mit Beginn des kommenden Wintersemesters werden Mehrweg-To-Go-Becher eingeführt. Das Studentenwerk beschafft im ersten Anlauf 5.000 von diesen Mehrweg-To-Go-Bechern. Sie können an verschieden Orten auf dem Campus für jeweils 4€ erworben werden. Zudem werden diese Becher zur Immatrikulationsfeier im Oktober an die Teilnehmer*innen der Feier kostenlos verteilt, auch alle Nicht-Erstis dürfen dort gerne zuschlagen
✅Ebenso wird es ab Oktober endlich ermöglicht, eigene Becher immer und an allen Ausgabestellen zu nutzen. Die Verbotsschilder „Bitte keine privaten Becher verwenden“ gehören also bald der Vergangenheit an!

Nun die Wermutstropfen:
❎Mitgebrachte Becher müssen zwingend ein Fassungsvermögen von 0,2l haben. Angegebener Grund hierfür mal wieder die „Hygienegründe“. Größere Becher könnten die Abfülldüsen berühren, dies soll so vermieden werden.
❎Einweg-Becher wird es weiterhin geben, auch wenn die Vertreter*innen des Studentenwerkes selbst meinten „keine Fans“ dieser Wegwerfartikel zu sein.
❎Einen preislichen Anreiz für die Nutzung wiederverwendbarer Gefäße (also zukünftig die weißen Keramikbecher, die Mehrweg-To-Go-Becher und eigene Becher) wird es wohl erst einmal nicht geben.

Es gilt also weiter am Ball zu bleiben. Insbesondere werden wir uns weiterhin für die zeitnahe Einführung eines Rabatts für die Nutzung wiederverwendbarer Becher einsetzen. Die 0,2l-Begrenzung für eigene Becher ist natürlich nicht ganz so praktikabel, wer hat schließlich schon diese Größe Zuhause rumstehen?

Trotzdem und das können wir nicht oft genug wiederholen: Riesendank für die bisherige Riesenunterstützung unserer Kampagne! Der Ruf für eine nachhaltigere Handhabe der Becher-Problematik ist definitiv bei den Verantwortlichen angekommen. Als GHG werden wir ihn so schnell nicht verhallen lassen.

Stay tuned,
Die Grüne Hochschulgruppe Göttingen – GHG

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(English version)

We received a lot of support for our petition from diverse groups, initiatives and individuals. Having over 2000 supporters, we talked once more with those responsible in the Studentenwerk Göttingen. Though we reached a couple of partial successes, the story is long not over. We‘re following up!

The improvements in overview:
✅Simultaneous with the next term in winter, reusable to-go-cups are introduced. They are available for purchase at several locations around the campus for 4€ each. Furthermore, 5000 of them will be distributed at the enrolment function in October free of charge, even as a already seasoned student you are free to help yourself
✅In addition, starting October it will be possible to use your own vessels at any time and counter. No more prohibition signs of the likes of „No usage of own cups“!

Sadly, we have some downers, too:
❎Your brought cups have to be in size of 0.2l. The argument behind this are the well known „hygienic reasons“. Bigger cups might tamper with the filling machines and are to be avoided.
❎Mainly due to „economical reasons“, single-use-cups still are not a thing of the past. But still, we are glad to hear, that even the representatives „aren‘t fond of“ the use-and-throw cups.
❎Incentives in terms of price for using reusable vessels (meaning white ceramic cups, the new reusable to-go-cups and your own brought cups) won‘t be introduced soon.

At this point, we want to give a big shout-out for the huge support we received! The call for a sustainable handling of the cup-issue was definetly heard by the ones responsible. Now we have to keep it rolling. We will do no else as GHG and are positive that only a first step of many was made!

Enjoy your summer and see you soon,
Grüne Hochschulgruppe – GHG

Bereits über 1000 Unterschriften für unsere Petition!

Der Zuspruch für unsere Forderungen zur Reduzierung der Einweg-Becher sprengt alle Erwartungen! Innerhalb von nur zwei Tagen haben wir die 1000 geknackt. Danke, danke, danke an alle bisherigen Unterstützer*innen!

Das Studentenwerk Göttingen haben wir bereits in der Vorwoche gebeten Stellung zu beziehen. Mit Veröffentlichung der Petition am Montag Abend ist den dortigen Verantwortlichen zusätzlich der Petitionstext samt der dringenden Bitte nach einem zeitnahen Gespräch zugegangen. Leider haben wir bisher noch keine Rückmeldung dazu erhalten. Wahrscheinlich sind die dortigen Entscheidungsträger*innen selbst etwas perplex, wie hoch der Unmut über die bisherige Handhabe der To-Go-Becher ist. Durch weiteres Teilen und Mitzeichnen dieser Petition können wir gemeinsam den öffentlichen Druck aufrechterhalten.

Über den weiteren Fortgang – und hoffentlich bald Erfolge – werden wir euch umgehend unterrichten. Schaut am besten hin und wieder mal auf unserer Facebook-Seite, Homepage, Instagram oder Twitter-Kanal vorbei, um nichts zu verpassen.

Liebe Grüße,
Grüne Hochschulgruppe Göttingen (GHG)

Einwegbecher-Wahnsinn an der Uni Göttingen beenden!

Unsere Forderungen:
- Ständige Verfügbarkeit der weißen Keramiktassen an allen Standorten und perspektivisch die Einführung eines Mehrweg-Pfandsystems
- Eigene Becher sollen endlich überall verwendet werden können
- Rabatt bei Nutzung wiederverwendbarer Behältnisse von mindestens 10 Cent gegenüber Einwegbechern

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(English version)

Let’s Stop the Madness concerning To-Go-Cups at Uni Göttingen

Our Demands:
- Permanent availability of ceramic cups at all locations facilitated by a future introduction of a deposit based system
- Possibility to use and bring your own cups
- A discount of at least 10ct when using reusable vessels instead of single-use ones