Archiv der Kategorie 'Publikationen und Presse'

Wahlausgabe der Grünphase 2014

Liebe Men­schen,

Vom 21. -23. Ja­nu­ar sind wie­der Uni­wah­len! Geht alle hin und gebt eure Stim­me ab.

Zu der Ge­le­gen­heit haben wir mal wie­der eine Grün­pha­se ver­fasst, die ihr hier zu­sam­men mit dem Kurz­wahl­pro­gramm als di­gi­ta­le Ver­sio­nen fin­det:

Wahlausgabe der Grünphase 2014

Darin fin­det ihr unter an­de­rem einen Text dar­über, was wir das ver­gan­ge­ne Jahr im AStA so getan haben, eine Anleitung zum Saatbomben bauen und Ar­ti­kel zu ver­schie­dens­ten Extremismus, die Zukunft des Stilbrvchs und Lohnarbeit.

Dieses Jahr gibt es von uns zudem wieder Postkarten und Plakate, die findet ihr bei Facebook:

Wir wün­schen euch viel Spaß und freu­en uns, wenn ihr uns an un­se­rem Stand im ZHG be­sucht!

Solidaritätserklärung der Grünen Hochschulgruppe Göttingen mit der Grünen Jugend Göttingen und den Jusos Göttingen

Anlässlich des laufenden Bundestagswahlkampf hat die Göttinger Kampagne „Alles muss man selber machen“ dazu aufgerufen, rechte Wahlkampfwerbung aus dem Stadtbild zu entfernen. Die Grüne Jugend Göttingen hat erklärt, dass sie die Kampagne unterstützt und wurde daraufhin massiv von Anhänger_innen der rechtspopulistischen Partei „Alternative für Deutschland“ diffamiert und bedroht. Nachzulesen sind die erschreckenden Bedrohungen, die bis hin zu indirekten Morddrohungen gehen, auf der Homepage der GJ. Daraufhin zeigten sich die Jusos Göttingen solidarisch mit der GJ und erklärten ebenfalls ihre Unterstützung der antifaschistischen Kampagne. Auch sie wurden daraufhin diffamiert.

Die Grüne Hochschulgruppe (GHG) Göttingen zeigt sich mit den beiden Gruppen solidarisch und unterstützt wie diese die Kampagne „Alles muss man selber machen“. Wir halten die Kampagne für ein sinnvolles Mittel, gegen Rechtspopulist_innen, Nazis und Rassist_innen im Wahlkampf vorzugehen. Diese reproduzieren durch ihre Plakate und Auftritte Phänomene wie Rassismus, Xenophobie und Antisemitismus, die noch immer Alltag in der deutschen Gesellschaft sind. Dem gilt es entgegen zu wirken.

Die GHG Göttingen zeigt sich außerdem solidarisch mit allen Menschen, die am vergangen Samstag gegen die Kundgebungen der rechten Partei „pro Deutschland“ demonstriert haben und diese erfolgreich behindert haben. Die Partei, die vor allem durch die Hetze gegen Migrant_innen und sozial schwache Menschen auffällt, plante am Wochenende drei Kundgebungen in Göttingen abzuhalten. Daran wurden sie durch das antifaschistische Engagement mehrerer hundert Bürger_innen, Anwohner_innen und Demonstrant_innen gehindert. Diese blockierten Kundgebungsorte und Straßen und übertönten lautstark die rassistischen Pöbeleien der „pro Deutschland“-Anhänger_innen.

Außerdem kritisiert die Grüne Hochschulgruppe das gewalttätige Vorgehen der Polizei gegen Demonstrant_innen. Polizist_innen schlugen am Samstag mit Schlagstöcken auf einzelne Demonstrierende ein und räumten friedliche Sitzblockaden mit äußerster Härte. Mindestens ein Demonstrierender wurden von einem Polizeihund gebissen. Angesichts dessen, dass Hunde nicht wirklich kontrollierbar sind und ernsthafte Verletzungen verursachen können, fordern wir die Abschaffung von Polizeihunden bei Demonstrationen. Wir verurteilen dieses gewaltsame Vorgehen der Behörden gegen Menschen, die sich gegen Rassismus, Neonazismus und Xenophobie engagieren.

Doch nicht nur von der Polizei ging Gewalt aus: Der Anmelder der „pro Deutschland“-Kundgebungen Lars Seidenstricker, der auch Bundesgschäftsführer seiner Partei ist, trat einen Anwohner, nachdem dieser ihm ein Mikro aus der Hand gerissen hatte. Daraufhin wurde Seidenstricker von der Polizei festgenommen und „pro Deutschland“ musste sich einen neuen Anmelder suchen.

Auch gewalttätig wurden drei Burschenschafter des Corps Hannovera: Diese griffen Demonstrant_innen an, als diese die Zufahrt der „pro Deutschland“-Aktivist_innen auf den Albaniplatz verhinderten und flüchteten anschließend von der Polizei geschützt in ihr Verbindungshaus. Wir verurteilen diese Angriffe und Gewaltanwendungen aufs Schärfste. Sie zeigen einmal mehr, welche Gefahr von Rechts ausgeht und dass im Engagement gegen Nazis kein Verlass auf die staatlichen Behörden ist. Wir lassen uns davon nicht einschüchtern und werden uns weiterhin gegen Rassist_innen, Nazis und rechte Burschis einsetzen!

Die Grüne Hochschulgruppe Göttingen

Wahlausgabe der Grünphase 2013

Liebe Menschen,

Vom 22. -24. Januar sind wieder Uniwahlen! Geht alle hin und gebt eure Stimme ab.

Zu der Gelegenheit haben wir mal wieder eine Grünphase verfasst, die ihr hier zusammen mit dem Kurzwahlprogramm als digitale Versionen findet:
aktuelle Publikationen

Darin findet ihr unter anderem einen Text darüber, was wir das vergangene Jahr im AStA so getan haben, ein veganes Rezept und Artikel zu verschiedensten Themen wie Müll und Stress in unserer Gesellschaft und dem erneut zur Urabstimmung stehenden Kulturticket.

Wir wünschen euch viel Spaß und freuen uns, wenn ihr uns an unserem Stand im ZHG besucht!

Pressemitteilung: Grüne Hochschulgruppe kritisiert Polizeieinsatz auf dem Campus

Am 10.01.2012 fand im Zentralen Hörsalgebäude (ZHG) der Göttinger Universität eine Veranstaltung zum Thema „Wie sicher ist Niedersachsen?“ mit dem CDU-Innenminister Uwe Schünemann und dem Polizeipräsidenten Robert Kruse statt. Organisiert wurde die Diskussion vom Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), einem CDU-nahen Studierendenverband. Bereits eine gute Woche zuvor, wurden Proteste gegen die Einladung des durch menschenrechtsverletzende Abschiebepolitik und absurde Vorschläge zur Terrorismusbekämpfung in die Kritik geratenen Innenministers angekündigt. Weder das Präsidium der Universität noch der RCDS ließ sich davon beirren.

„Wir gehen davon aus, dass es sich um eine bewusste Provokation des RCDS handelt. Es hätte auch jede andere Person eingeladen werden können, doch man hat sich nicht ohne Grund für einen CDU-Rechtsaußen entschieden“, so eine Sprecherin der Grünen Hochschulgruppe.

Durchgesetzt werden konnte die Veranstaltung nur durch ein Großaufgebot der Polizei auf dem Campus. Die Hundertschaft aus Hannover führte auch Hunde mit sich und setzte mehrfach Schlagstöcke gegen Studierende der Universität ein. Bei dem gewaltsamen Vorgehen und den mehrfachen Räumungsversuchen wurden mehrere Studierende gegen die Betonwände gedrückt und teilweise erheblich verletzt.

„Wir kritisieren die Gewaltbereitschaft, welche die Polizei hier auf dem Campus an den Tag gelegt hat. Dass friedlich demonstrierende Studierende in ihrer Universität zusammengeschlagen werden, ist ein nichthaltbarer Zustand“, so die Sprecherin weiter.

„Ich erinnere mich noch daran, dass der Convoy mit Uwe Schünemann abfuhr, während die Polizei ein Spalier bildete. In dem Moment, als die Autos abgefahren waren und somit eigentlich alles vorbei war, setzten die Polizist_innen ihre Helme auf und begannen die Studierenden gewaltsam zurückzudrängen“, ergänzt ein anderes Mitglied.

„Der ganze Campus war in Ausnahmebereitschaft. Das Studentenwerk hat ein Café vorzeitig geschlossen und der IT-Beratungsservice der Uni wurde eingestellt. Es sind sogar Vorlesungen aufgrund dieser Veranstaltung ausgefallen“, berichtet das Mitglied weiter.

Die Grüne Hochschulgruppe fordert auch aufgrund der Erfahrungen des heutigen Tages das Präsidium der Universität auf, in Zukunft keine Polizeieinsätze mehr auf dem Campus zuzulassen. „Dass die Universität Schauplatz eines vorgezogenen Landeswahlkampfs wird, dessentwegen Studierende um ihr Wohl bangen müssen, kann nicht hingenommen werden!“

Der Wahlkampf ist eröffnet!

…und pünktlich dazu gibt’s auch wieder ein Wahlheft und ein Kurzwahlprogramm von uns.
Außerdem stehen wir jeden Tag mit einem Stand im zentralen Hörsaalgebäude auf dem Zentralcampus. An einigen Tagen sind wir auch in der Nordmensa.