Archiv der Kategorie 'Uniwahlen'

Wahlausgabe der Grünphase 2014

Liebe Men­schen,

Vom 21. -23. Ja­nu­ar sind wie­der Uni­wah­len! Geht alle hin und gebt eure Stim­me ab.

Zu der Ge­le­gen­heit haben wir mal wie­der eine Grün­pha­se ver­fasst, die ihr hier zu­sam­men mit dem Kurz­wahl­pro­gramm als di­gi­ta­le Ver­sio­nen fin­det:

Wahlausgabe der Grünphase 2014

Darin fin­det ihr unter an­de­rem einen Text dar­über, was wir das ver­gan­ge­ne Jahr im AStA so getan haben, eine Anleitung zum Saatbomben bauen und Ar­ti­kel zu ver­schie­dens­ten Extremismus, die Zukunft des Stilbrvchs und Lohnarbeit.

Dieses Jahr gibt es von uns zudem wieder Postkarten und Plakate, die findet ihr bei Facebook:

Wir wün­schen euch viel Spaß und freu­en uns, wenn ihr uns an un­se­rem Stand im ZHG be­sucht!

Wahlausgabe der Grünphase 2013

Liebe Menschen,

Vom 22. -24. Januar sind wieder Uniwahlen! Geht alle hin und gebt eure Stimme ab.

Zu der Gelegenheit haben wir mal wieder eine Grünphase verfasst, die ihr hier zusammen mit dem Kurzwahlprogramm als digitale Versionen findet:
aktuelle Publikationen

Darin findet ihr unter anderem einen Text darüber, was wir das vergangene Jahr im AStA so getan haben, ein veganes Rezept und Artikel zu verschiedensten Themen wie Müll und Stress in unserer Gesellschaft und dem erneut zur Urabstimmung stehenden Kulturticket.

Wir wünschen euch viel Spaß und freuen uns, wenn ihr uns an unserem Stand im ZHG besucht!

Pressemitteilung: Grüne Hochschulgruppe kritisiert Polizeieinsatz auf dem Campus

Am 10.01.2012 fand im Zentralen Hörsalgebäude (ZHG) der Göttinger Universität eine Veranstaltung zum Thema „Wie sicher ist Niedersachsen?“ mit dem CDU-Innenminister Uwe Schünemann und dem Polizeipräsidenten Robert Kruse statt. Organisiert wurde die Diskussion vom Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), einem CDU-nahen Studierendenverband. Bereits eine gute Woche zuvor, wurden Proteste gegen die Einladung des durch menschenrechtsverletzende Abschiebepolitik und absurde Vorschläge zur Terrorismusbekämpfung in die Kritik geratenen Innenministers angekündigt. Weder das Präsidium der Universität noch der RCDS ließ sich davon beirren.

„Wir gehen davon aus, dass es sich um eine bewusste Provokation des RCDS handelt. Es hätte auch jede andere Person eingeladen werden können, doch man hat sich nicht ohne Grund für einen CDU-Rechtsaußen entschieden“, so eine Sprecherin der Grünen Hochschulgruppe.

Durchgesetzt werden konnte die Veranstaltung nur durch ein Großaufgebot der Polizei auf dem Campus. Die Hundertschaft aus Hannover führte auch Hunde mit sich und setzte mehrfach Schlagstöcke gegen Studierende der Universität ein. Bei dem gewaltsamen Vorgehen und den mehrfachen Räumungsversuchen wurden mehrere Studierende gegen die Betonwände gedrückt und teilweise erheblich verletzt.

„Wir kritisieren die Gewaltbereitschaft, welche die Polizei hier auf dem Campus an den Tag gelegt hat. Dass friedlich demonstrierende Studierende in ihrer Universität zusammengeschlagen werden, ist ein nichthaltbarer Zustand“, so die Sprecherin weiter.

„Ich erinnere mich noch daran, dass der Convoy mit Uwe Schünemann abfuhr, während die Polizei ein Spalier bildete. In dem Moment, als die Autos abgefahren waren und somit eigentlich alles vorbei war, setzten die Polizist_innen ihre Helme auf und begannen die Studierenden gewaltsam zurückzudrängen“, ergänzt ein anderes Mitglied.

„Der ganze Campus war in Ausnahmebereitschaft. Das Studentenwerk hat ein Café vorzeitig geschlossen und der IT-Beratungsservice der Uni wurde eingestellt. Es sind sogar Vorlesungen aufgrund dieser Veranstaltung ausgefallen“, berichtet das Mitglied weiter.

Die Grüne Hochschulgruppe fordert auch aufgrund der Erfahrungen des heutigen Tages das Präsidium der Universität auf, in Zukunft keine Polizeieinsätze mehr auf dem Campus zuzulassen. „Dass die Universität Schauplatz eines vorgezogenen Landeswahlkampfs wird, dessentwegen Studierende um ihr Wohl bangen müssen, kann nicht hingenommen werden!“

Der Wahlkampf ist eröffnet!

…und pünktlich dazu gibt’s auch wieder ein Wahlheft und ein Kurzwahlprogramm von uns.
Außerdem stehen wir jeden Tag mit einem Stand im zentralen Hörsaalgebäude auf dem Zentralcampus. An einigen Tagen sind wir auch in der Nordmensa.

Editorial

Liebe Freund*innen,

auch wenn nun in der trübnassen Prüfungszeit die Stimmung darniederliegt, der Stress die Menschen quält und in der Welt eh langsam alles vor die Hunde geht: Die Göttinger Linke lebt und blüht! Im letzten Jahr konnte zumindest hier an der Uni einiges zum Besseren gewendet werden. Vor genau einem Jahr demontierte sich der alte rechte AStA, der sich über Jahre mit den immer gleichen Leuten an der Macht halten konnte, aufgrund eines (leider noch nicht aufgeklärten) Finanzskandals endlich selbst, und wir bekamen zusammen mit den anderen linken Hochschulgruppen von euch die langersehnte Chance im AStA vieles besser zu machen.
Es war ein spannendes, anstrengendes, aber vor allem auch schönes und lehrreiches Jahr und so manch einem Studi, aber auch Mitarbeiter*in oder Prof ging das Herz auf, als sich die lähmende Totenstarre der Studierendenpolitik löste und eine ganz neue Generation von Studierenden die Dinge in Bewegung brachte. Was genau wir in diesem Jahr erreicht haben, findet ihr ausführlich beschrieben in diesem Heft. Wir hoffen, dass ihr mit unseren neuen Ansätzen und dem politischen Mandat zufrieden wart und wollt, dass dies so weitergeht. Es gibt noch einiges zu tun und wir sind voller Tatendrang, weitere Veränderungen anzustoßen und die im letzten Jahr umgesetzten Projekte (wie die OpenUni oder die Veranstaltungen des neuen Öko-Referats) weiterzuführen.
Gerade was die Basisdemokratie angeht, stehen wir erst am Anfang. Denn was in der studentischen Selbstverwaltung geschieht, sollten nicht nur wir, eine der anderen Gruppen oder das Studierendenparlament bestimmen. Eine lebendige politische Kultur lebt davon, dass sich möglichst viele Student*innen selbst einbringen, die gemeinsam mit Gleichgesinnten diesen Raum Uni zusammen gestalten. Also mischt euch ruhig ein, kommt in den AStA, kommt zu den astatragenden Gruppen und entscheidet mit – es lohnt sich.
Mehr zu diesem Gedanken und zu den anderen Dingen, mit denen wir uns zur Zeit auseinandersetzen und die wir in der nächsten Legislatur im AStA einbringen wollen, findet ihr ebenfalls in diesem Heft. Um dies zu tun, bitten wir euch um eure Unterstützung: Wählt bei der Uni-Wahl einer der linken Listen und haltet so den neuen AStA am Leben! In diesem Sinne grüßt euch

Eure GHG