Das Studentenwerk Göttingen bietet in seinen Mensen und Cafeterien, wenn überhaupt, nur wenige Fairtrade-Produkte an. Auf viel Gegenliebe dies zu ändern, stießen wir nicht. So packen wir seit September 2017 die Sache nun im kleinen Format einfach selbst an! Mit dem „Fair-o-maten“ – einem stromlosen Automaten ausschließlich für Fairtrade-Produkte zeigen wir, dass es auch anders geht und fair nicht gleich teuer heißen muss. Als Standort konnten wir das ZHG, genauer gesagt die Wand zwischen Chipkartenstelle und Hörsaal 011 klarmachen. Für die Finanzierung des Projektes ließen wir uns einiges einfallen. Durch Flohmärkte, u.a. auf dem Z-Campus mit verschiedenen Göttinger Umweltgruppen und nicht zuletzt durch eigene Spenden, kam das Geld schließlich zusammen. Die Uni wurde von der Sache überzeugt, wobei der AStA unterstützend zur Seite stand. Das Projekt bedeutete allerlei Bürokratiekram, der schließlich dankenswerterweise zusammen mit dem Weltladencafé Göttingen auch gemeistert wurde. Vom Weltladen stammen auch alle Produkte und die minimalen Erträge aus dem Produktverkauf kommen dessen gemeinnütziger entwicklungspolitischen Arbeit zugute. Als GHG selbst erwirtschaften wir keinerlei Gewinn. Ein weiterer Fair-o-mat am Nordcampus befindet sich bereits ganz grob in Planung.

Das Projekt lebt, wie gesagt, von einer Menge ehrenamtlichen Engagement! Gerne sind auf lange Sicht helfende Hände immer gerne gesehen. Kontaktiere uns einfach per Mail oder Facebook-Nachricht wenn du Bock hast, dich an diesem Projekt für einen nachhaltigeren Campus zu beteiligen.

Berichterstattung in den Medien:
Artikel im Göttinger Tagebltatt vom 25.09.17
Facebook-Post der Universität Göttingen vom 26.09.17
Beitrag im Stadtradio Göttingen vom 29.09.17

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